David Hilbert
Für Laien mag dieses Zitat ziemlich übertrieben klingen, aber bereits jeder Mathematikstudent im 1. Semester wird bestätigen, dass ohne Kreativität selbst der kleinste Beweisansatz misslingt. Wie schon oben erwähnt, erfordert Mathematik natürlich auch exaktes und abstraktes Denken. Das exakte Denken lässt sich durch gezieltes Training rasch verbessern; für die Abstraktion sollte man dagegen den gewissen Sinn haben oder zumindest langfristig entwickeln. In seinem instruktiven Buch Das Mathe-Gen findet Keith Devlin für das abstrakte Wesen der Mathematik folgendes Bild:
Mathematik kann nur mit dem „geistigen Auge” gesehen werden. Das ist so, als hätten wir kein anderes Mittel, die Schönheit und Harmonien der Musik zu erleben, als durch Notenlesen.
Auf unserer Homepage werden wir das „geistige Auge” aber möglichst wenig beanspruchen und wünschen in diesem Sinne allen Besuchern viel Vergnügen.



