Bemerkung:
Es gibt somit unendlich viele rechtwinklige Dreiecke, die wir aus unseren Streichhölzern konstruieren
können.
Das kleinste Dreieck besteht aus drei bzw. vier Hölzchen auf den zwei kurzen Seiten und fünf auf der Diagonale.
Aus der Lösung (3, 4, 5) unserer Dreiecksaufgabe erhalten wir nun durch Multiplikation mit einer ganzen Zahl
d die Lösung (3d, 4d, 5d). Das Tripel (3, 4, 5) sowie alle pythagoräischen Tripel (m, n, q) ∈
IN³ mit
ggT(m, n, q) = 1 heißen primitiv. Aus der Menge der primitiven Tripel lassen sich durch Multiplikation
mit ganzen Zahlen alle pythagoräischen Tripel erzeugen
Die Gleichung x² + y² = z² hat also unendlich viele ganzzahlige Lösungen, aber bereits
x³ + y³ = z³ ist mit ganzen Zahlen nicht mehr lösbar (außer in den trivialen Fällen: x, y
oder z gleich Null). Sogar für alle Exponenten n > 2 existieren keine Lösungen - das besagt Fermats
großer Satz. Der Beweis dieser Aussage passt aber, lapidar formuliert, nicht auf diese Seite.